Solarenergie im Eigenheim

Eigenverbrauch bei Solaranlagen: Grundlagen, Berechnung und Optimierung

Wer eine Photovoltaikanlage betreibt, steht vor einer grundlegenden Entscheidung: selbst verbrauchen oder ins Netz einspeisen. Dieser Ratgeber erklärt die wichtigsten Zusammenhänge für Hauseigentümer in Deutschland.

Photovoltaikanlage auf Dach in Hannover

Aktuelle Beiträge

Themen rund um den Solarstrom-Eigenverbrauch

Drei praxisnahe Artikel zur Berechnung, Optimierung und wirtschaftlichen Bewertung des Eigenverbrauchs.

Grundlagen

Eigenverbrauchsquote berechnen

Wie der Anteil des selbst genutzten Solarstroms ermittelt wird und welche Faktoren ihn beeinflussen.

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Speicher

Speicher und Lastmanagement zur Optimierung

Batteriespeicher und intelligentes Lastmanagement als Werkzeuge zur Erhöhung der Eigenverbrauchsquote.

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Wirtschaftlichkeit

Einspeisung versus Eigenverbrauch

Ein Vergleich der finanziellen Konsequenzen: Einspeisevergütung im Vergleich zu eingesparten Strombezugskosten.

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Hintergrund

Was bedeutet Eigenverbrauch?

Als Eigenverbrauch bezeichnet man jenen Anteil des erzeugten Solarstroms, der direkt im Haushalt oder Betrieb genutzt wird, ohne den Weg über das öffentliche Netz zu nehmen.

Der restliche Strom wird ins Netz eingespeist und vergütet. Die Vergütungssätze liegen heute deutlich unter dem Haushaltsstrompreis, weshalb ein hoher Eigenverbrauch in der Regel wirtschaftlich vorteilhafter ist.

Die Eigenverbrauchsquote gibt an, wie viel Prozent des erzeugten Stroms selbst genutzt werden. Typische Werte ohne Speicher liegen zwischen 25 und 35 Prozent; mit Speicher können sie auf 60 bis 80 Prozent steigen.

Wichtige Begriffe

  • Eigenverbrauchsquote
    Anteil des selbst genutzten Solarstroms an der Gesamtproduktion
  • Autarkiegrad
    Anteil des Gesamtstrombedarfs, der durch Solarstrom gedeckt wird
  • Einspeisevergütung
    Vergütung je kWh eingespeistem Strom nach EEG
  • Lastverschiebung
    Verlagerung von Verbrauchszeiten in Produktionsspitzen

Häufige Fragen

FAQ zum Eigenverbrauch

Lohnt sich ein Batteriespeicher zur Erhöhung des Eigenverbrauchs?
Das hängt von der Anlagengröße, dem Haushaltsstromverbrauch und dem lokalen Strompreis ab. Grundsätzlich amortisiert sich ein Speicher schneller, je höher der Strombezugspreis ist. Eine individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung ist vor dem Kauf sinnvoll.
Wie hoch ist die Einspeisevergütung aktuell in Deutschland?
Die Einspeisevergütung wird regelmäßig nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) angepasst. Aktuelle Werte veröffentlicht die Bundesnetzagentur. Grundsätzlich liegt die Vergütung deutlich unter dem Haushaltsstrompreis.
Was ist der Unterschied zwischen Eigenverbrauchsquote und Autarkiegrad?
Die Eigenverbrauchsquote gibt an, wie viel Prozent des erzeugten Stroms selbst genutzt werden. Der Autarkiegrad beschreibt, wie viel Prozent des Gesamtstrombedarfs durch die Solaranlage gedeckt wird. Beide Kennzahlen sind für die Bewertung einer Anlage relevant, messen aber unterschiedliche Aspekte.
Welche Geräte eignen sich zur Lastverschiebung?
Besonders geeignet sind Geräte mit hohem Energiebedarf, die zeitlich flexibel betrieben werden können: Waschmaschine, Geschirrspüler, Wärmepumpe, Warmwasserbereitung und Elektrofahrzeuge. Smart-Home-Systeme können den Betrieb dieser Geräte automatisch in Produktionsspitzen verlagern.

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